"Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!"

Die Friedländer Bezirksbahn nimmt an der 6. internationalen Modellbahnausstellung im FEZ Berlin teil.

 

Unsere Teilnahme an der internationalen Modellbahnausstellung im FEZ Berlin hatten wir mit Frank Tinius, dem Organisator vom FEZ, schon im Frühjahr klar gemacht.

Bei Martin gab es dann aber im Sommer eine berufliche Veränderung, die zur Folge hatte, dass er für den Aufbau und den ersten Ausstellungstag keinen Urlaub nehmen konnte.

So mussten wir etwas umdisponieren. Dankenswerter Weise erklärte sich Jan bereit, den Transport nach Berlin mit Martins Auto zu bewerkstelligen. Martin würde dann am Freitag mit der Bahn nach Berlin nachkommen.

Weiterhin unterstützte uns wieder Wolfgang und am Sonnabend bekamen wir noch Unterstützung von Döbi, der uns aus Greifswald kommend einen Besuch abstattete.

Zur inzwischen bewährten Vorbereitung zählte der teilweise Probeaufbau im August in den Vereinsräumen in Oderwitz, wo noch diverse Schwachstellen beseitigt werden konnten.

 

Ende Oktober bekamen wir dann noch die Nachricht aus Berlin, dass wir erst gegen 14 Uhr aufbauen können, da es bis dahin noch im oberen Foyer im FEZ eine andere Veranstaltung gab.

Also konnten wir am 3.11.2016 in aller Ruhe gegen 9 Uhr in Oderwitz starten. Über die Autobahn ging es zunächst nach Dresden und von dort aus nach Berlin. Dort trafen wir kurz vor 13 Uhr im FEZ ein.

Im unteren Foyer waren schon die ersten Anlagen aufgebaut und überall wuselte es herum. So stärkten wir uns erst einmal und dann konnte uns Frank auch unseren Platz zeigen. Da "wartete" noch ein dicker Pfeiler auf uns, der in unseren Innenraum integriert werden sollte.

Um die genaue Ausrichtung der Module festzulegen, gab es erst einmal ein Probeauslegen auf dem Fußboden. Dann ging es ans eigentliche Aufbauen. Durch die Weitläufigkeit im FEZ hatten wir dieses Mal ganz schöne Wege zurück zu legen.

Auch war es im oberen Foyer gut warm, so dass sich so mancher Schweißtropfen während des Aufbaus bildete.

Gegen 19 Uhr waren die Arbeiten soweit geschafft. Während des Aufbaus wurden wir schon von zahlreichen Modellbahnfreunden begrüßt, die wir von diversen Veranstaltungen kannten.

Zum Abschluss des Tages machten wir noch einen Rundgang, der uns auch in die Turnhalle des FEZ führte, wo der zweite Teil der Anlagen untergebracht war.

 

Danach ging es ins Abacus-Tierparkhotel, wo uns die großen und modernen Zimmer angenehm überraschten. Nach kurzer Pause ging es dann noch in eine nahe Kneipe, wo es schmackhaftes Abendbrot und passende Getränke gab.

 

 

Der erste Ausstellungstag begann schon etwas ungewohnt mit Stau am Frühstücksbuffet. Da wir uns um 8.30 Uhr zum Frühstück verabredet hatten, trafen wir dort auf die vereinigten Heerscharen von Rentnern, die mit vielen Reisebussen auch im sehr großen Abacus-Hotel übernachtet hatten. Einen Platz und ausreichend Essen zum Frühstück gab es nach etwas Wartezeit dann doch.

Auch auf der Anfahrt zum FEZ gab es noch etwas Baustellenstau, aber wir waren rechtzeitig vor Ort.

Bevor es um 10 Uhr losging, sahen wir noch bei Olaf und Andreas, die bei der Redaktionsanlage von Thomas Bradler im Einsatz waren, vorbei und klärten letzte Details für das Abendprogramm, wozu uns die Beiden eingeladen hatten.

 

Nun ging es erst einmal an den normalen Ausstellungbetrieb. Wir standen ja in illustrer Nachbarschaft mit verschiedenen Kleinanlagen holländischer und deutscher Modellbahner.

Für einen Freitag war der Zuschauerzuspruch ganz ordentlich und es blieb genug Zeit, auch verschiedene Fragen zu unserer Anlage bzw. der Thematik der Anlage zu beantworten.

Da wir ja nur zu Dritt waren, ging es einzeln zum Mittag essen, wo es riesige Portionen im Dachrestaurant zu bewältigen gab.

So war die Zeit schnell voran geschritten und kurz nach 16 Uhr stieß auch Martin nach einer abenteuerlichen Bahnfahrt und Dank des Shuttle-Service von Olaf zu uns.

Ab jetzt konnte die weitere Zeit entspannt zu Viert verbracht werden.

 

Nachdem der Freitag um 18 Uhr gut zu Ende gebracht worden war, wartete nun das Abendprogramm auf uns. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel fuhr uns die "Olaf-Taxe" zu ihrem Vereinsheim am Bahnhof Lichtenberg. Dort wartete auch schon Andreas und wir konnten uns die Räume im Stellwerk ansehen. Das sind schon besondere Verhältnisse, wenn der Platz sehr beschränkt ist. Da sind wir in Oderwitz wirklich verwöhnt. Auf der anderen Seite ist die Umgebung mit laufendem Bahn- und S-Bahn-Verkehr auch sehr reizvoll.

Es war auf jeden Fall sehr interessant. Dann ging es zum "Vereins-Griechen", wo es leckeres Abendbrot gab. Andreas verabschiedete sich dann und uns entführte Olaf noch zu einer nächtlichen Sight-seeing-Tour durch Berlin.  So ging es kreuz und quer durch die Stadteile, hin und her zwischen ehemals West und Ost. Nur gut, dass Olaf den Weg kannte, wir aus der Provinz hatten schon bald die Orientierung verloren.

Nach einer guten Stunde lieferte uns Olaf wieder am Hotel ab. Noch einmal vielen Dank für diesen Extra-Service.

 

Am Sonnabend ging es nach einem zeitigen Frühstück an den nächsten Ausstellungstag. An diesem Tag bekamen wir noch Unterstützung vom Döbi, der den freien Sonnabend nutzte, um uns in Berlin zu besuchen.

Es wurde recht schnell ganz gut voll an den Anlagen und so gab es wieder viele Fragen zu beantworten. Erstaunlicherweise gab es selbst im entfernten Berlin viele Besucher, die mit unserer Thematik etwas anfangen konnten. So gab es zahlreiche interessante Gespräche. Da ist es immer gut, wenn der der spricht nicht auch noch die Züge fahren lassen muss, denn das klappt meistens nicht so ohne Probleme.

Unterbrochen von Mittags- und Kaffepause waren die 8 Ausstellungsstunden schnell vorbei. Im Anschluss gab es dann noch einen kleinen Ausstellerabend, den wir gemeinsam mit unseren Berliner und Hallenser Hobbykollegen verbrachten.

 

Somit war es schon wieder Sonntag und der letzte Ausstellungstag stand an. Die Räume waren wieder ordentlich gefüllt und ab Mittag hatten wir dann noch Besuch vom Team "Bahnwelt-TV", die Videos anfertigen und dann ins Internet stellen. Die Aufnahmen zogen sich eine ganze Weile hin und so neigte sich die Ausstellung langsam dem Ende entgegen.

Ab 18 Uhr erfolgte dann der Abbau und das Einladen in unsere 3 PKW. Glücklicherweise setzte der obligatorische Regen erst ein, als wir schon fast fertig waren mit dem Einladen.

Gegen 19.15 Uhr ging es auf die Heimreise und der Regen ließ dann nach dem Schönefelder Kreuz auch nach und hörte dann ganz auf.

Nachdem wir uns noch kurz gestärkt hatten, ging es weiter Richtung Heimat und um 22.15 Uhr waren wir mit dem Ausladen in Oderwitz fertig.

 

Abschließend möchten wir uns bei unseren Gastgebern in Berlin noch einmal herzlich bedanken. Vielen Dank auch an Wolfgang, Jan und Döbi vom Verein für die Unterstützung beim Transport und bei der Ausstellung. Es war wieder eine schöne Zeit.

 

 

Martin und Hartmut Hanisch

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